Aktuelle Informationen rundum Corona

Teilweise Wiedereröffnung des Haus' der Begegnung ab 08. Juni 2020

Ab Montag, dem 08.06.2020, beginnen wir mit einer vorsichtigen und teilweisen Wiedereröffnung des Haus' der Begegnung in Essen. Dazu haben wir ein Sicherheits- und Hygienekonzept erarbeitet: PDF Datei Sicherheitskonzept

Allerdings sind erstmal nur Treffen von Selbsthilfegruppen, Gremien-Sitzungen der Vereine, Beratungen und Bildungsveranstaltungen wieder erlaubt.

Und das auch nur für Gruppen bis maximal 15 Personen. Wer ins Haus kommen möchte, möge sich aber bitte vorab unbedingt !!! mit unserer Geschäftsstelle in Verbindung setzen: Tel. 0201 228939 bzw. info@arge-selbsthilfe.de.  

Die Gesundheit unserer Mitglieder, Gäste und Mitarbeitenden liegt uns sehr am Herzen. Daher bitten wir um Verständnis, dass andere Veranstaltungen (wie z.B. Reha-Sport oder Aktivitäten mit Freizeitcharakter) zunächst noch nicht möglich sind.  

Wir beobachten laufend die jeweils aktuellen Veröffentlichungen der Behörden. Somit können sich die Regelungen für unser Haus ggf. auch wieder ändern.

Sicherheits- und Hygieneregeln zum Download: hier

Bis zum 05.06.2020 keine Veranstaltungen, Gruppentreffen und Arbeitskreise im Haus der Begegnung

Liebe Mitstreiter*innen in der Selbsthilfe, liebe Nutzer*innen des Haus der Begegnung,

die meisten von Ihnen und Euch sind ja über die Medien und die Veröffentlichungen der Stadt Essen (www.essen.de) bereits ganz gut über den Corona Virus und geeignete vorbeugende Maßnahmen informiert. Ergänzend dazu hier ein Infoschreiben, das uns die neue Leiterin des Gesundheitsamtes, Juliane Böttcher, zur Verfügung gestellt hat. Das Bürgertelefon der Stadt Essen steht Ihnen von 8 - 18 Uhr unter der Rufnummer 0201/1238888 zur Verfügung.

Uns liegt die Gesundheit unserer Mitarbeitenden, Mitglieder, Nutzer*innen des HdB, Klienten und Gäste sehr am Herzen. Insbesondere, weil im Haus der Begegnung Personen mit besonderen Risikofaktoren regelmäßig verkehren, ist besondere Vorsicht geboten.

Solange der Weg zur Arbeit möglich ist, ist unsere Geschäftsstelle zu den üblichen Bürozeiten (www.arge-selbsthilfe.de) mit einer Notbesetzung besetzt und

telefonisch unter: 0201/228939,
per Fax: 0201/200767 und
per E-Mail: info@arge-selbsthilfe.de erreichbar.   
 
Außerdem ist unsere EUTB Beratungsstelle (www.eutb-essen.de) mit einer Notfallbesetzung für Ihre Fragen - auch rund um das Virus in Verbindung mit derTeilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen -

per Telefon: 0201/84676355 oder 0201/84676354 oder 0152/29230696 oder 0173-4400510,
Fax:
0201/85093092 und
Email: beratung@eutb-essen

Mo. - Fr. von 8 bis 17 Uhr erreichbar. 
 
Das Wohlergehen unserer Mitarbeitenden sowie unserer Mitglieder, Freunde, Klienten und Gäste liegt uns sehr am Herzen. Bitte sehen Sie daher von persönlichen Besuchen im Haus der Begegnung ab und bleiben Sie gesund.      

Aktualisierung:

Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung der Kontaktsperren bis mindestens zum 05. Juni 2020 geeinigt. Das bedeutet, dass weiterhin alle Veranstaltungen im Haus der Begegnung bis mindestens zum 05. Juni 2020 abgesagt bleiben.

Mit sofortiger Wirkung sagen wir b.a.w. (bis vorerst zum 05.06.2020) alle Veranstaltungen, Sitzungen und Gruppentreffen ab.

Hier gibt es Infos zu Corona in Leichter Sprache! Weitere Infos zu Corona finden Sie weiter unten auf unserer Seite.

Corona-Infos in Leichter Sprache

Was ist das Corona-Virus? Infos in Leichter Sprache vom Land NRW.

Seit dem 27. April 2020 gibt es die Maskenpflicht. Was heißt das? Infos gibt's hier.

Es gibt eine Corona-Verordnung in NRW, damit sich weniger Menschen anstecken. Was drin steht, erfahren Sie hier (Leichte Sprache).

Noch mehr Informationen gibt es auf der Seite vom Land NRWhttps://www.mags.nrw/coronavirus

Aktuelle Erklärung von Claudia Middendorf

Beauftragte der Landesregierung NRW für Menschen mit Behinderung und Patientinnen und Patienten

Liebe Mitstreiter*innen in der Selbsthilfe, liebe Freunde und Mitglieder der AGSBM, 

Wir möchten Sie auf dieser Seite über aktuelle Entwicklungen zu Corona informieren. Frau Middendorf hat eine Erklärung zum Thema "Keine Ungleichbehandlung von Menschen mit Behinderungen! Menschenrechte müssen auch in Zeiten einer weltweiten Pandemie die Grundlage politischen Handelns bilden!" abgegeben:

"Nach der UN-BRK haben Menschen mit Behinderungen das Recht, nicht diskriminiert zu werden (Artikel 3) sowie auf ein Höchstmaß an gesundheitlicher Versorgung (Artikel 25). Die Vertragsstaaten haben gemeinsam beschlossen, dass sie den Menschen mit Behinderungen die gesundheitliche Versorgung „in derselben Bandbreite, von derselben Qualität und auf demselben Standard“ zur Verfügung stellen, wie jedem anderen Menschen."

Weiterhin fordert Sie: 

"Unter keinen Umständen und zu keiner Zeit dürfen Menschenrechte missachtet werden. Dies gilt im Besonderen auch in Zeiten einer weltweiten Pandemie, wie sie aktuell durch den Corona-Virus Sars-CoV-2 ausgelöst wurde. Die Bundesregierung muss auch vor dem Hintergrund der aktuellen Lage weiterhin an ihrem Kurs festhalten, alle menschenrechtlichen Vorgaben zu erfüllen. Menschen mit Behinderungen dürfen auch in dieser Situation nicht diskriminiert oder ungleich behandelt werden. Insbesondere dürfen ihnen unter keinen Umständen Gesundheitsleistungen vorenthalten oder der Zugang zu gesundheitlicher Versorgung verwehrt werden. Vielmehr muss ihre gleichberechtigte Teilhabe am Gesundheitssystem gestärkt und sie bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützt werden."

Die gesamte Erklärung finden Sie hier: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/mags_lbbp_07.04.2020_anlage.pdf


Pressemitteilung des Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. zu Corona

Was passiert, wenn in der Corona-Krise die Beatmungsgeräte knapp werden?

Dieser Frage widmet sich die Pressemitteilung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. vom 24. April 2020. Das Bundesgesundheitsministeriumbeantwortet diese Frage aktuell folgendermaßen: Es wird nach den Empfehlungen der ärztlichen Fachgesellschaften für Intensivmedizin und einer Stellungnahme des Deutschen Ethikrates gehandelt und entschieden. Doch dem liegt eine Triage zugrunde, das bedeutet Entscheidungsgrundlage ist eine Einteilung bzw. Sortierung anhand der Schwere der Verletzungen bzw. Behinderungen und Vorerkrankungen.
Hilfe bekäme aktuell also diejenige Person zuerst, die vor einer Corona-Erkrankung "fit" und gesund war.

Der DBSV fordert von der Politik, dass sie „alle Möglichkeiten ausschöpfen [muss], um zu verhindern, dass eine Triage notwendig wird. […] Sollte ein Auswahlverfahren jedoch unvermeidlich sein, darf die Gebrechlichkeits-Skala nicht zur Anwendung kommen und Behinderung darf zu keinem Zeitpunkt des Verfahrens zum Entscheidungskriterium werden“.

Wir unterstützen die Forderungen des DBSV und eine an der UN-Behindertenrechtskonvention ausgerichtete Politik.

Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://www.dbsv.org/pressemitteilung/wenn-mediziner-%C3%BCber-behinderte-menschen-urteilen.html

Kontakte während der Corona - Krise 

EUTB-Beratungsstelle Tel: tägl. 09:00 - 17:00 Uhr: 0201 - 84 67 63 55 / 54 Mobil: 0152 – 29 23 06 96 oder 0173 – 44 00 510 E-Mail: beratung@eutb-essen.de
 

Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern, Schreikindambulanz Tel: 0201 - 23 66 11 E-Mail: info@aerztliche-beratungsstelle-essen.de
 

Deutscher Kinderschutzbund OV Essen e.V. Tel: 0201 - 20 20 12 E-Mail: kinderschutz-zentrum@dksb-essen.de
 

Projekt „Gesunder Auftakt“ Tel: 0201 - 523 270 61